Rippen von Musik und Videos

Rippen bezeichnet im Computerjargon das Kopieren von Musik oder Filmen von einer Datenquelle auf die Festplatte eines Computers. Das Verb leitet sich vom englischen "to rip" ab, das in diesem Zusammenhang soviel wie (herunter)"reißen" bedeutet. Datenquellen können analoge Aufnahmen, CDs oder DVDs sein oder Datenströme aus dem Internet, beispielsweise von Internetradios. Beim Rippen werden häufig Datenformate konvertiert und der Kopierschutz entfernt. Nach dem Rippen lassen sich die Daten meist beliebig vervielfältigen.

Das zugehörige Programm nennt sich Ripper. Viele Audio-Player wie Winamp, iTunes, Windows Media Player, Real Player, MusicMatch Jukebox, MediaMonkey oder Foobar2000 können CDs rippen. Der No23 Recorder ermöglicht zudem das Aufnehmen von Audio-Streams. Ein entsprechendes Programm für Internet-Radio-Streams ist der Streamripper.

Momentan ist der absolute Renner jedoch Software, die Videos in das spezielle iPhone und iPod Format konvertieren kann. Neben der schnellen 1:1 Kopie in brillanter Qualität, können diese Programme nicht-kopiergeschütze DVDs in die Formate iPhone MP4, M4V und Apple TV umwandeln. Natürlich kann man dabei auch die Bildgröße und die Qualität individuell anpassen. Viele Konverter bieten optional auch die Möglichkeit an, die Videos direkt zu schneiden, bearbeiten oder mit Spezialfiltern zu verändern. Als wenn das nicht genug ware, kann das Programm "iCherry " von Fairclick.de sogar einem praktischer Musik-Konverter aufwarten. Mit iCherry ist es kinderleicht, alle gängigen Audio- und Video-Formate in MP3 oder M4A zur Wiedergabe auf dem iPod oder iPhone umzuwandeln, und nach fertigem "rippen" auf das Gerät der Wahl zu übertragen.

24.2.08 17:28

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