Coverflow - was ist das?

CoverFlow ist eine virtuelle 3D-Umgebung zum Anzeigen von Alben. Dies geschieht mithilfe einer visuell ansprechenden Navigationsumgebung zu den CD-Titelbildern aller auf dem Rechner gespeicherten Alben. Wie in einem Katalog blättert man anhand einer Navigationsleiste bequem mit der Maus durch die eigene Musiksammlung. Die Firma Steel Skies entwickelte CoverFlow, das als letzte Version als Beta 1.997 vorlag und Apple kaufte daraufhin diese Technologie auf. Die CoverFlow-Technik ist in iTunes integriert. Coverflow kommt auch im aktuellen Betriebssystem Mac OS X 10.5 (Leopard) als Ordneransicht in Verbindung mit „Quick Look“ für die Vorschau von Dateien, ohne dafür extra ein Programm zu öffnen, zum Einsatz. In Linux gibt es CoverFlow in Form eines Plugins für Compiz. In Apples neustem Streich, dem iPhone ist es ebenfalls enthalten.

Das iPhone ist ein von Apple entwickeltes Smartphone, das nur über zwei herkömmliche Tasten, eine Wippe und einen Schiebeschalter verfügt und ansonsten ausschließlich über ein Display mit Multi-Touch-Funktion bedient wird. Das Gerät vereint nach Angaben von Apple die Funktionen eines „Breitbild“-iPod-Video-Medienspielers mit denen eines Mobiltelefons mit Digitalkamera und Internetzugang. Der Verkaufsstart in den USA war am 29. Juni 2007. Das Mobiltelefon wird dort ausschließlich in Kooperation mit dem amerikanischen Mobilfunkkonzern AT&T Wireless angeboten. In Europa wird das Gerät seit dem 9. November 2007 verkauft; zuerst in Deutschland und Großbritannien, seit dem 28. November auch in Frankreich. In der Schweiz, in Österreich, Asien und Australien wird nach Medienberichten mit einer Markteinführung im Jahr 2008 gerechnet. Das US-Magazin Time wählte das iPhone zur „Erfindung des Jahres 2007“.

Das iPhone zu besitzen ist keine Frage des Preises, sondern eine Frage der Philosophie. Wirkliche iPod bzw. Apple-Fans haben lange auf dieses Gerät gewartet und haben der Markteinführung regelrecht entgegengefiebert. Die, gemessen an der kommerziell geringen Bedeutung des iPhones für den gesamten Mobiltelefon-Markt, überproportionale Medienresonanz war jedoch nur zum Teil eine Reaktion auf die besonderen technischen Merkmale. Häufig wurden stattdessen der Lifestyle-Faktor des Geräts und die juristischen Auseinandersetzungen um die Vermarktung thematisiert. Besonders am iPhone ist auch die dafür erhältliche Zusatzsoftware . So gibt es zum beispiel Videokonverter , die Urlaubsvideos, Handyclips, YouTube Movies oder Kinofilme so umwandeln, dass man sie problemlos mobil und überall genießen kann. Das Ausgangsformat spielt dabei in den meisten Fällen keine Rolle.

24.2.08 17:27

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